In der Praxis kommen unterschiedliche Arten von Figuren zum Einsatz – je nach Ziel, Setting und Methode, zum Beispiel als Bodenanker auf dem Aufstellungsfeld. Sie dienen als Repräsentanten für Personen, Themen oder sogar Gefühle im System. Typischerweise verwendet man:
Holzfiguren in verschiedenen Größen, Farben oder Formen
Menschliche Symbolfiguren mit abstrahierten Merkmalen
Tierfiguren oder sogenannte Symboltiere (besonders im Coaching-Kontext, z. B. nach Daniela Landgraf)
Neutral gehaltene Figuren, um Übertragungen oder Projektionen zu vermeiden
In Online-Aufstellungen: digitale Avatare oder symmetrisch platzierte Symbole
Je nach Methode werden Figuren bewusst gewählt, um bestimmte Dynamiken sichtbar und spürbar zu machen. Die Auswahl der Figuren erfolgt oft intuitiv durch den Klienten – sie entspricht dem inneren Bild des Systems.
Die Figuren stehen nicht nur für einzelne Menschen, sondern häufig auch für:
Rollen (z. B. Vater, Mutter, Kind, Chef)
Themen (z. B. Schuld, Angst, Verantwortung)
Symptome (z. B. Krankheiten, emotionale Blockaden)
Wichtig: Nicht die Figur selbst „wirkt“, sondern die Beziehung zwischen den Figuren macht die Dynamik sichtbar – ein Effekt, der stark mit der repräsentierenden Wahrnehmung zusammenhängt. Dies hilft Klient:innen, eine neue Perspektive auf ihr Thema zu entwickeln – sei es in einer Familienaufstellung oder im Business-Coaching.
Figuren sind ideal in folgenden Settings:
Einzelcoaching mit Tischaufstellung
Verdeckte Aufstellungen, bei denen die Bedeutung einzelner Elemente nicht offengelegt wird
Schnelle Klarheit über Beziehungsdynamiken, z. B. bei Entscheidungen im Business-Kontext
Aufstellungsfiguren sind kein Kinderspielzeug – sie sind Spiegel innerer Bilder, Katalysatoren für Klarheit und Wegweiser für neue Handlungsmöglichkeiten. Die Wahl der richtigen Figur ist oft der erste Schritt zur Lösung.
Du möchtest selbst erleben, wie Figuren in einer Aufstellung wirken?
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