Die Ahnenaufstellung ist eine besondere Form der systemischen Aufstellungsarbeit, bei der gezielt mit der Herkunftsfamilie über mehrere Generationen hinweg gearbeitet wird. Sie hilft dabei, Verstrickungen mit den Vorfahren zu lösen und tief sitzende transgenerationale Muster zu erkennen, die oft unbewusst unser heutiges Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.
In der systemischen Ahnenarbeit werden Familienmitglieder aus früheren Generationen – oft bis zu den Urgroßeltern oder weiter zurück – symbolisch aufgestellt. Es geht nicht darum, „die Vergangenheit aufzuwärmen“, sondern darum, unbewusste Bindungen zu sehen, anzunehmen und sich, wenn sinnvoll achtsam davon zu lösen.
Solche Muster zeigen sich häufig in:
wiederkehrenden Beziehungskonflikten
beruflichen Blockaden
Schuld- und Schamgefühlen
Ängsten, die keinen erkennbaren Ursprung haben
👉 In der Praxis spricht man dann von einer systemischen Aufstellung mit Ahnen.
In Einzelsettings werden oft neutrale Aufstellungsfiguren oder Bodenanker verwendet.
In Gruppen werden andere Teilnehmer:innen als Repräsentanten der Ahnenlinien gewählt.
Ziel ist es, verborgene Loyalitäten und Schicksalsbindungen sichtbar zu machen.
Diese Arbeit kann tief berühren – sie wirkt oft wie ein inneres „Nach-Hause-Kommen“.
Diese Methode eignet sich besonders für Menschen, die:
das Gefühl haben, „etwas Altes“ trage sich durch ihr Leben
familiäre Wiederholungsmuster unterbrechen möchten
sich selbst besser verstehen wollen
sich von belastender Familiengeschichte frei machen möchten
Die Ahnenaufstellung ist ein kraftvolles Werkzeug zur Heilung im Familiensystem. Sie schafft Raum für Versöhnung, Integration und innere Freiheit – über Generationen hinweg.
Spürst du, dass dich etwas aus deiner Familiengeschichte zurückhält?
Dann nutze eine Ahnenaufstellung, um Klarheit und inneren Frieden zu finden.
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